Massnahmen 2010

Written by Administrator.

Massnahmen

Modul 1: Partnerhochschulen

Etablierung eines trinationalen Konsortiums (FAU Erlangen/Deutschland, mit Al Andalus University, Aleppo University/Golan Hospital ,Syrien und Kairo University, Ägypten)

Ziel der innerhalb von Modul 1 geplanten und beantragten Maßnahmen ist die Entwicklung bereits bestehender persönlicher sowie formaler Verbindungen zu einer institutionellen Basis mit

 

Sockelfunktion für alle weiteren und später zu beantragenden Maßnahmen innerhalb des DAAD-Ärzteprogramms. Der entstehende trinationale Partnerschaftsverbund wird neben AGMAN, ARABMED und andere außeruniversitären Organisationen eine weitere wichtige Ebene des fachlichen Austausches und der Fortbildung darstellen, jedoch mit an den akademischen Ausbildungsorten noch tiefer ansetzenden Innovations- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Was die Medizinische Fakultät der Universität Al Andalus, betrifft, soll sie im Rahmen dieses Treffens aller Projektverantwortlichen und der Dekane der jeweiligen Medizinischen Fakultäten als eine Art Plattform dienen

zum Aufbau und zur wissenschaftlichen Profilierung insbesondere der Fakultäten  der Al Andalus University durch curriculare und wissenschaftspolitische Beratung mit den übrigen starken Partnerhochschulen.

der Vernetzung u.a. durch Praktika und Famulaturen von arabischen Studierenden aus Deutschland in ihren Heimatländern

weitere inhaltliche Koordinierung weiterer Fortbildungsmaßnahmen für Studierende und Zukünftige Alumni Kurzzeitaufenthalte von jungen arabischen Ärzten und Wissenschaftlern (Ägypten und Syrien, Sudan, Jemen, Erirtrea) zur Vertiefung der Kooperation.

Einbindung von dt. Emeriti über das DAAD Emeritus Programm

Die innerhalb von Modul 1 geplanten Maßnahmen gliedern sich in drei Blöcke:

Modul 1 Strategische Ziele:

  • Strukturelle Stärkung der Partnerschaft mit der Al-Andalus University um das dortige Curriculum zu verbessern.
  • Verknüpfung der Postgraduierten Ausbildung in Bereich Gastroenterologie und Herzchirurgie zwischen syrischen, ägyptischen und deutschen Universitäten.
  • Einbindung neuer Kooperationspartner in Jemen und Eritrea. Verbesserung der dortigen Infrastruktur durch Süd-Süd Kooperationen unter Einbringung deutscher Hochschulmedizin
  • Verstärkter wissenschaftlicher Austausch durch Nutzung der DAAD Stipendienprogramme in Syrien und Ägypten (SYRES und DAAD Stipendiatenprogramm in Kairo) mit dem Angebot relevanter Promotions und Habilitatonsthemen an geeignte Bewerber
    1. VS 1 Experten Seminar und Workshop in Syrien im Rahmen der 24. Jahres Tagung der Syrischen Gesellschaft für  Gastroenterologie „Progress in the management of gastrointestinal bleeding mit EASIE Workshop und Hands-on training. April oder Mail 2010.
    1. VS 2 Experten Seminar Golan Hospital /Syrien, April oder Mai 2010, Thema: „Schmerztherapie, Endokrinologie, Endoskopie, interventionelle Kardiologe“
    1. VS 3 Treffen der AGMAN Länderverantwortlichen in Al Andalus University Mai oder Juni
    1. VS 4: Experten Seminar und Workshop an Al Andalus University  /Syrien, Mai Juni 2010:
    1. VS 5 Internationaler Kongress für Herzchirurgie und DAAD Experten Seminar November- 2010 in Al Bassel Heart Center, Damaskus Syrien.
    1. VS 6 3 tägiger Endoskopieworkshop Jemen (Ziel Süd-Süd-Austausch)
    1. VS 7 Zentraler Weiterbildungs Expertenseminar Erlangen Oktober 2010
    1. VS 8 September 2010 (VS 3) Workshop Pediatric Endoscopy und Interventional Endoscopy
    1. VS 9 AGMAN Alumnitreffen in Cairo, Ort DAAD Cairo
    1. VS 10 Oktober 2010
  • a) Mai oder Juni 2010, AL Andalus Universität in Kadmus/ Syrien : Arbeitstreffen der Dekane der Partnerhochschulen: Dieses Arbeitstreffen macht sich, unter Hinzuziehung von Prof. Dr. med Martin Röllinghoff und dem Dekan der Med. Fakultät Herrn Prof. Dr. med. Dr. h.C. Schüttler und Prof. Mahmoud Fathalalla, einem ausgewiesenen und erfahrenen Experten für Planung des medizinischen Hochschulwesens, zunächst zur entwicklungspolitischen Aufgabe, die Medizinische Fakultät der Partneruniversität Al Andalus bei Ihrer curricularen Entwicklung beratend zu unterstützen. In diese Beratungen werden die betreffenden Erfahrungen der FAU einfließen. Ein weiterer wesentlicher Punkt sind Abmachungen darüber, mit welchen Maßnahmen, arabische Medizinstudenten und Ärzte in Weiterbildung auf die Rückkehr in ihre Heimatländer vorbereitet werden können. Nicht zuletzt stehen die Erarbeitung weiterer Perspektiven für die Hochschulpartnerschaft und die Entwicklung von Projektvorschlägen für den Förderzeitraum ab 2010 auf der Tagesordnung.

    b) Die Partnerhochschulen übernehmen im Rahmen ihrer Kooperationsverträge die Vermittlung  von 5 arabischen, Dozenten, Wissenschaftlern oder jungen Medizinern für einen einmonatigen Forschungsaufenhalt in Deutschland. Weiter nehmen sie ihrerseits arabische Medizinstudenten dt. Universitäten für Famulaturen an ihren Universitätskliniken auf. Sie können dabei hervorragend auf direkte persönliche Kontakte und auf die Vermittlung AGMAN zurückgreifen. Ergänzt wird das Programm durch die geplanten Anträge im German Egyptian Scientific Projects GESP - Mobility Grant program for German Egyptian research teams.

    Der Besuch der Dekane der drei Partneruniversitäten in Erlangen im Juni 2010 dient in

    erster Linie der Fortsetzung und dem Abschluss der in Kairo begonnenen Beratungen, aber auch der Werbung für die FAU als attraktiven und relevanten Studien- und Forschungsstandort im Fachbereich Medizin. Im Einzelnen sind daher Treffen mit Entscheidungsträgern der FAU für den internationalen und Studienbereich geplant (Rektor, Prorektor für Internationalisierung, Studiendekan des Unklinikums) sowie die Besichtigung der Forschungseinrichtungen der FAU. Nicht zuletzt sollen die Gäste aus Ägypten und Syrien mit den exzellenten Studienbedingungen im Fachbereich Medizin bekannt gemacht werden.

    Weiter werden die Gäste Gelegenheit bekommen, das Gründerzentrum für Medizintechnik und SIEMENS Medical Solutions zu besuchen.

    Die Universitäten Aleppo und Al Andalus sind leider nicht im Stande, die Finanzierung oder Bereitstellung ausreichender Unterkünfte für alle anreisenden Teilnehmer zu gewährleisten; es wird daher unter einer 25%-igen Eigenleistung der Teilnehmer, die Förderung der Aufenthaltskosten zu 75% durch den DAAD beantragt.

    d) Erkundung Besuch nach Jemen  mit Besuch eine Universität in Saana oder in Aden zum Aufbau  unser Aktivität ab 2011 aufbauen können Die Gruppe plant mit vier Referenten teilzunehmen

    Modul 3 Experten Seminare

    Die innerhalb von Modul 3 geplanten Maßnahmen gliedern sich in mehrere Experten Seminare:

    Parallel findet die Jahrestagung der Deutsch-Syrischen Gesellschaft in Syrien statt.

    Dieser Workshop beabsichtigt mit der Durchführung einer thematisch breit gefächerten Reihe Vorträgen wie praktischen Demonstrationen in Rahmen der 24 Jahres Tagung der Syrische Gastroenterologen Gesellschaft im April 2010. eine Brücke zu schlagen zwischen dem Bedürfnis der Teilnehmer nach fachlicher Qualifikation einerseits, fachlichem und persönlichem Austausch andererseits und dadurch den verstärkten Einbezug Studierender aus Deutschland und aus der Region an den Veranstaltungen zu weiteren Zukunftsperspektiven zu verhelfen. Die Organisatoren der Seminare rechnen mit mindestens 30 Teilnehmern. Die DAAD Arbeitsgruppe wird sich mit sechs Referenten beteiligen. Die Referenten sind z.T aus Erlangen, z.T. externe dt. Referenten, ein bis zwei Referenten kommen aus dem ägyptischen Alumipool (Tutoren).

    Dieses Treffen findet April oder Mai 2010 zum fünften Mal statt. Es stellt eine gemeinsame Aktivität der Universität Klinik, Damaskus, der Gesundheitsbehörde im Golan und der Uniklinik Erlangen dar. Führende Persönlichkeiten verschiedener Fachrichtungen auch mit lokalen Referenten z.B. Prof. Faisel Al Hafi, welcher selbst lange Jahre in Deutschland gearbeitet hat, nehmen daran teil. Das syrische Gesundheitsministerium hat zugesagt die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung zu übernehmen. Wir planen mit fünf Referenten daran teilzunehmen. Teilweise externe Referenten, sowie Alumni aus Ägypten. Lokale Referenten werden eingebunden. Es entstehen vorausichtlich erhöhte Ausgaben für den Aufenthalt, da auf dem Golan keine sicheren Gästehäuser oder Hotels zur Verfügung stehen da das Krankenhaus Quneitra im UN kontrollierten syrisch-israelischen Grenzgebiet liegt. Die Gruppe plant mit 3 Referenten teilzunehmen. Die Veranstaltung wird von der Erlanger Gruppe seit vier Jahren unterstützt. Das Engagement für diese, eher nicht im Fokus internationaler Unterstützung stehende Region, wird lokal sehr geschätzt

    Das Treffen der AGMAN Länderverantwortliche findet in Rahmen eines Experten Seminar an der Al Andalus Universität statt. Es dient der Vernetzung der Länderverantwortlichen. In diesem Gremium können grundsätzliche Fragen zum Management des Netzwerkes, Kooperation mit den Hochschulen, Termine für die nächsten Workshops, kooperative Projekte, Zusammenarbeit mit Drittmittelgebern besprochen werden. Weitere Themen sind: Das weitere Vorgehen für die nächsten zwei Jahre (Programmplanung), Struktur des Netzwerkes, Werbemaßnahmen sowie der gemeinsame Internetauftritt. Beantragt werden Reise- u. Aufenhaltsmittel für die voraussichtlich fünf Länderverantwortlichen und die beiden Projektleiter. Gleichzeitig wird durch die Teilnahme mehrerer Multiplikatoren und Hochschulmediziner die Vernetzung der innerarabischen Kooperation gestärkt und versucht Al-Andalus ähnlich Kairo als Weiterbildungszentrum zu etablieren. Es entstehen erhöhte Aufenthaltskosten, da die Gästehäuser noch in Planung sind und die Universität abseits der syrischen Zentren liegt (Entfernung Damaskus 280 km).

    Im Mittelpunkt des Seminars steht die Hochschulpartnerschaft der Al-Andalus University mit der Friedrich Alexander Universität und ihren Kooperationspartnern. Das Thema des Seminars ist: “Development of Higher Education: Universities and Multi-Party Academic Cooperation”. Die Organisatoren der Seminare rechnen mit mindestens 50 Teilnehmern unter Einbindung zahlreicher Alumni. Wir werden mit 5 Referenten Teilnehmern. Eingeplant sind lokale Experten, Erlanger Referenten, externe Referenten sowie arabisches Alumni. Es entstehen erhöhte Aufenthaltskosten, da die Gästehäuser noch in Planung sind und die Universität abseits der syrischen Zentren liegt

    Dieses Seminar wird im Rahmen des 7th Meeting of Al Bassel Heart Society stattfinden. Beabsichtigt wird mit der Durchführung einer thematisch breit gefächerten Reihe von kardiologischen und kardiochirurgischen Vorträgen wie praktischen Demonstrationen und Live Operationen eine Brücke zu schlagen zwischen dem Bedürfnis der Teilnehmer nach fachlicher Qualifikation einerseits, fachlichem und persönlichem Austausch andererseits und durch den verstärkten Einbezug Studierender aus Deutschland und aus der Region an den Veranstaltungen zu weiteren Zukunftsperspektiven zu verhelfen. An dieser Veranstaltung nehmen mehr als 300 arabische Kollegen teil. Teilgenomen haben weiter zahlreiche Alumni und mehrere deutsche Experten. Wir werden mit 6 Referenten Eingeplant sind lokale Experten, Erlanger Referenten, externe Referenten sowie arabisches Alumni als Referenten und Tutoren.

    An der Universitätsklinik in Saana` oder  Aden (Al-Gamhoria Teaching Hospital) werden pro Jahr ca. 500 Gastroskopien durchgeführt. Bislang werden fast nur diagnostische Prozeduren durchgeführt, noch keine interventionellen. Koloskopien werden dort erst sein Anfang 2009 durchgeführt, in diesem Jahr voraussichtlich ca. 200. In Kooperation mit dem vorläufigen Länderverantwortlichen Ass. Prof. Dr. Yasser Bashin und dem Leiter der Endoskopieabteilung PD Dr. Florian Graepler plant die Erlanger Gruppe einen dreitägigen Workshop (2 Tage Training am Biomodell, 1 Tag Life Untersuchungen) mit ägyptischen (Alumni) und dt. Tutoren durchzuführen. Dabei können am Biomodell einfache jedoch wesentliche Interventionen wie endoskopsich geführte Blutstillung, Polypenabtragung, Biopsieentnahmen und Bougierungen unter professioneller Begleitung eingeübt werden. Dieser Workshop ist als Startpunkt einer längerfristigen Kooperation im Bereich Endoskopie zwischen den Universitäten Tübingen, Aden und Erlangen gedacht. Im Antrag werden Mittel für den Besuch des Dekans der Med. Fakultät im Modul 1 in Tübingen und Erlangen sowie Mittel für die Durchführung von insgesamt vier Workshops 2010 bis 2013 unter Beteiligung ägyptischer und syrischer Alumni beantragt. Flankiert werden diese Maßnahmen durch die Hospitation jemenitische Ärzte in den Endoskopieabteilungen in Tübingen sowie die Teilnahme von jemenitischen Kollegen am Erlanger Expertenseminar jeweils im Oktober. Dabei besteht die Möglichkeit insbesondere die innerarabische Vernetzung im Bereich der Endoskopie voranzutreiben. Weiter sollen die in der Weiterbildung tätigen jemenitischen Kollegen die Möglichkeit erhalten an Trainingskursen und Weiterbildungskongressen in Ägypten teilzunehmen. Wir sehen die Qualifikationsmaßnahmen welche den Stellenwerte der jemenitischen Kollegen zuhause stärken als eine wichtige Maßnahme dem Brain Drain unter dem das Land leidet entgegenzuwirken und insbesondere Alumni Gelegenheit zu geben die Kontakte nach Deutschland zu erhalten und sich als Mitglied einer international starken „Medical community“ zu sehen. Die Gruppe plant mit vier Referenten teilzunehmen

    Seit 2004 regelhaft durchgeführtes Expertenseminar im Bereich Gastroenterolgie mit hohen Bedeutung für die berufliche Qualifikation und der Fähigkeit in Heimatland als Tutor zu arbeiten. Dauer 5 Tage. Hohe Bedeutung auch für die innerarabische und afrikanische Alumni-Vernetzung. Regelmäßige Teilnahme von afrikanischen Alumni (2005 Tanzania, 2007 Tanzania, 2008 Niger und Sudan ) was zu einer Süd-Süd Partnerschaft mit Wissenstransfer führt. Die Gruppe plant mit 10 Teilnehmer

    Dieses Expertenseminare dient der beruflichen Weiterbildung bzw. fachlichen Fortbildung der Alumni insbesondere im Bereich der in Ägypten leider häufigen Blutungen aus Magen und Speiseröhre. Es kommt durch dt. Tutor sowie die Einbindung exzellenter Alumni-Tutoren zu einem Wissenstransfer vom Experten zu den Teilnehmenden. Das Seminar dient auch zur weiteren Erschließung des Alumnipotentiales. Dauer 2 Tage. Einbindung von syrischen, sudanesischen sowie je zwei jemenitischen und eritreischen Almuni. .

    Treffen der ägyptischen AGMAN Mitglieder zu einem 1 tägigen Treffen. Ziel Informationsaustausch, Stärkung der Kommunikation innerhalb des Netzes. Vorstellung von der Internetseiten von AGMAN und des DAAD Alumni Portales. In zeitlichem Zusammenhang mit VS 8. Reise beider Projektleiter nach Ägypten.

    Zweiter Workhop Interventionelle Endoskopie im Halibeth Hospital Eritrea. Fortführung und Aufbau der 2009 begonnenen Kooperation mit dem Gesundheitsministerium in Eritrea und der 2008 neu gegründeten staatlichen Universität. Die Gruppe plant mit 3 Referenten teilzunehmen

    Beurteilung der Wirkung der durchgeführten Maßnahmen vom 2006 - 2009

    Wesentliche Ziele der Arbeit im Ärzteprogramm wurden erreicht. Besonders erfreulich ist das Voranschreiten der Regionalisierung mit Einbindung weiterer arabische Länder.

    Neu geschaffene Kontakte zu Jemen, Sudan und Eritrea bilden die Grundlage für einen vermehrten, Alumni basierten Süd-Süd-Austausch. Diesem wurde bereits im Antrag für 2009 mit zwei Workshops in Tanzania und Eritrea Rechnung getragen.

    Im Bereich der HSP ist die Verbindung mit der Al Andalus Universität for Medical Sciences erfreulich fruchtbar. Aus Aleppo konnte ein Student im letzten Ausbildungsjahr zwei PJ Tertial an der Erlanger Partneruniversität ableisten.

    Mit der Kairo Universität wurden seit 2004 24 Veranstaltungen in unterschiedlichsten Bereichen durchgeführt. Dabei wurde AGMAN von der Medizinischen Fakultät unter Prof. Sameh und von der Hochschulleitung stets aktiv unterstützt. Aktuell fehlte es jedoch den Projektverantwortlichen wie den beteiligten Hochschulleitungen an zeitlichen Valenzen um den geplanten formellen Kooperationsvertrag abzuschließen. Sehr erfreulich ist sowohl in Ägypten wie in Syrien die Unterstützung der Ministerien für Hochschulen und Gesundheit.

    In 2008 konnten in AGMAN Seminaren und Workshops 297 Postgraduierte weitergebildet werden. Hierbei gelang es den Wert deutscher Hochschulmedizin aufzuzeigen und zusammen mit den lokalen Alumni in geeigneter Weise universitäres Wissen weiterzugeben. Die im Modul 1 zur Verfügung gestellten Mittel für den Wissenschaftsaustausch sollen in 2009 komplett ausgeschöpft werden.

    Insgesamt haben die Maßnahmen in 2009 vor allem durch die Vorarbeiten der Jahre 2004-2008 (Förderung des AGMAN Alumni-Neztes durch das DAAD Alumniprogramm) profitiert. die erfolgreiche Regionalisierung im arabischen Raum dürfte ein Alleinstellungsmerkmal sein. Die Ausbildung und Projektarbeit wird von einem Stamm erfahrener Partner vor Ort effizient unter-stützt, was es ermöglicht die erworbenen Lehr und Ausbildungserfahrungen aktiv vor Ort und vermehrt in den Süd-Süd-Austausch einzubringen.

    Perspektiven

    Die Programmverantwortlichen und Organisatoren der beantragten Maßnahmen beabsichtigen, durch die Etablierung eines trinationalen universitären Partnerschaftsverbundes eine Basis weiterer und in Zukunft selbstständiger Maßnahmen auf akademischer Ebene zu schaffen. Die Institutionalisierung dieser Partnerschaften ist ein die Arbeit von ARABMED , AGMAN und anderen fachrelevanten internationalen NGOs sinnvoll und notwendig ergänzendes Projekt. Es stellt neben der fachlichen Vernetzung einen wichtiger Beitrag zur fachlichen Qualifikation Studierender, zur Fortbildung ehemaliger Studierender und zum internationalen Austausch zwischen dem Wissenschaftsstandort Deutschland und der beiden für die Entwicklung der Region so zentral Einfluss nehmenden Länder Syrien und Ägypten dar. In Einheit mit den humanitären Zwecken der Medizin und in seiner internationalen, kulturübergreifenden Dimension stellt das beantragte Vorhaben nicht zuletzt auch einen Beitrag zur Pflege interkultureller Verständigung und damit zur friedenssichernden Konfliktprävention dar.wir hoffen Die unsre Kollegen die von uns die im Rammen Der Partnerschaft eingeladen Sind besser Regulierung die besser Profitren kennen weil eine Gast Arzt in Deutschland fast ist Ohne zukunft

    Fortführung der Arbeit mit Schwerpunkt wissenschaftliche Kooperation mit den Partner Universitäten. Begleitung des Aufbaus der Curricula der AlAndalus University for Medical Sciences und Süd-Süd-Austausch.

    Projektverantwortlichen

    Dr. med. Faidi Omar Mahmoud

    Klinik für Herzchirurgie

    Dr. med. Martin Grauer

    Medizinische Klinik1