Massnahmen 2009

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Modul 1:

Etablierung eines trinationalen Konsortiums (FAU Erlangen/Deutschland, mit Al Andalus University, Aleppo University/Golan Hospital ,Syrien und Cairo University, Ägypten)

FAU Erlangen:Deutschland, mit Al Andalus University, Aleppo University:Golan Hospital ,Syrien und Cairo University, Aegypten

Ziel der innerhalb von Modul 1 geplanten und beantragten Maßnahmen ist die Entwicklung bereits bestehender persönlicher sowie formaler Verbindungen zu einer

 

institutionellen Basis mit Sockelfunktion für alle weiteren und später zu beantragenden Maßnahmen innerhalb des DAAD-Ärzteprogramms. Der entstehende trinationale Partnerschaftsverbund wird neben AGMAN, ARABMED und andere außeruniversitären Organisationen eine weitere wichtige Ebene des fachlichen Austausches und der Fortbildung darstellen, jedoch mit an den akademischen Ausbildungsorten noch tiefer ansetzenden Innovations- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Was die Medizinische Fakultät der Universität Al Andalus, betrifft, soll sie im Rahmen dieses Treffens aller Projektverantwortlichen und der Dekane der jeweiligen Medizinischen Fakultäten als eine Art Plattform dienen

  • zum Aufbau und zur wissenschaftlichen Profilierung insbesondere der Fakultäten  der Al Andalus University durch curriculare und wissenschaftspolitische Beratung mit den übrigen starken Partnerhochschulen.
  • der Vernetzung u.a. durch Praktikum, Famulaturen von arabischen Studierenden aus Deutschland in ihren Heimatländern
  • weitere inhaltliche Koordinierung weiterer Fortbildungsmaßnahmen für Studierende und Zukünftige Alumni
  • Kurzzeitaufenthalte von jungen arabischen Ärzten und Wissenschaftlern (zunächst aus Ägypten und Syrien).

Die innerhalb von Modul 1 geplanten Maßnahmen gliedern sich in drei Blöcke:

  1. AlAndalus Universität in Kadmus/Syrien: Arbeitstreffen der Dekane der Partner-hochschulen. Dieses Arbeitstreffen macht sich, unter Hinzuziehung von Prof. Dr. med Martin Röllinghoff und Dr. Ossama Al Babili, Boardmitglied der Vizepräsident einem ausgewiesenen und erfahrenen Experten für Planung des medizinischen Hochschulwesens, zunächst zur entwicklungspolitischen Aufgabe, die Medizinische Fakultät der Partneruniversität Al Andalus bei Ihrer curricularen Entwicklung beratend zu unterstützen. In diese Beratungen werden die betreffenden Erfahrungen der FAU einfließen. Ein weiterer wesentlicher Punkt sind Abmachungen darüber, mit welchen Maß
  2. nahmen, arabische Medizinstudenten und Ärzte in Weiterbildung auf die Rückkehr in ihre Heimatländer vorbereitet werden können. Nicht zuletzt stehen die Erarbeitung weiterer Perspektiven für die Hochschulpartnerschaft und die Entwicklung von Projektvorschlägen für den Förderzeitraum ab 2009 auf der Tagesordnung.
    1. Die Partnerhochschulen übernehmen im Rahmen ihrer Kooperationsverträge die Vermittlung  von 5 arabischen, Dozenten, Wissenschaftlern oder jungen Medizinern für einen einmonatigen Forschungsaufenhalt in Deutschland. Dies ist in besonderer Weise wichtig, da durch die Neubesetzung des Lehrstuhles arn de Med. Klinik 1 in Erlangern in den nächsten beiden Jahren die Forschungs-Kooperation mit Ägypten eine wesentliche Ausweitung erfahren kann. Dies insbesondere im Bereich der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, welche auch in arabischen Ländern ein erhebliches Gesundheitsproblem darstellen.
    1. Der Besuch der Dekane der drei Partneruniversitäten in Erlangen im April 2009 dient in erster Linie der Fortsetzung und dem Abschluss der in Kairo begonnenen Beratungen, aber auch der Werbung für die FAU als attraktiven und relevanten Studien- und Forschungsstandort im Fachbereich Medizin. Im Einzelnen sind daher Treffen mit Entscheidungsträgern der FAU für den internationalen und Studienbereich geplant (Rektor, Prorektor für Internationalisierung, Studiendekan des Unklinikums) sowie die Besichtigung der Forschungseinrichtungen der FAU. Nicht zuletzt sollen die Gäste aus Ägypten und Syrien mit den exzellenten Studienbedingungen im Fachbereich Medizin bekannt gemacht werden. Weiter werden die Gäste Gelegenheit bekommen, das Gründerzentrum für Medizintechnik und SIEMENS Medical Solutions zu besuchen.Die Universitäten Aleppo und Al Andalus sind leider nicht im Stande, die Finanzierung oder Bereitstellung ausreichender Unterkünfte für alle anreisenden Teilnehmer zu gewährleisten; es wird daher unter einer 25%-igen Eigenleistung der Teilnehmer, die Förderung der Aufenthaltskosten zu 75% durch den DAAD beantragt.
    1. - Experten Seminar und Workshop in Latakia /Syrien, oder August 2009: (WS 4)

      Sprachkenntnisse. Als Anleiterin für endoskopische Fachschwestern ist sie sei 20 Jahren and der Erlanger Klinik tätig. Wir sehen hier eine gute Möglichkeit für eine sinnvolle Alumni-gestützte Süd-Süd-Kooperation. Insbesondere auch dadurch, dass die Fa. Fujion Organisations- u. Reisekosten für die ägyptischen Tutoren übernehmen wird und die Cairo Universität das Projekt durch Freistellung von zwei Mitarbeitenden gleichfalls aktiv unterstützt.

  3. Die Partnerhochschulen nehmen sie ihrerseits arabische Medizinstudenten deutscher Universitäten für Famulaturen an ihren Universitätskliniken auf. Sie können dabei hervorragend auf direkte persönliche Kontakte und auf die Vermittlung von ARABMED und AGMAN zurückgreifen.

    Modul 5

    Die innerhalb von Modul 5 geplanten Maßnahmen gliedern sich in 13 Experten Seminare:

    W1 bis W 13.

    1.- Experten Seminar und Workshop: Endoscopy training with life workshop

    Damaskus Krankenhaus des Innenministerium /Syrien, April  2009 WS 1

    Dieser Workshop wird in Zusammenarbeit mit der Syrischen Gesellschaft für Gastroenterologie durchgeführt. Im Rahmen der 23 Jahres Tagung dieser wiss. Gesellschaft werden für syrische Ärzte sowie Alumni der Nachbarländer in der Zeit 11. – 17.April 2009 wissenschaftliche Fortbildungsveran

    staltungen sowie „hands-on“ Workshops durchgeführt. Als Tutoren konnten erfahrene und in ihrem Gebiet hochspezialisierte (Alumni-) Experten (Prof. Neizamy, Prof. Kassem, Dr. El-Nahas aus Ägypten) gewonnen werden. Ein Stamm an syrischen Alumni welche ebenfalls in die internationale Kursarbeit eingebunden werden soll ist im Aufbau. Diese Alumni nehmen an dem Kurs mit dem Ziel teil, das erworbene Wissen in ihren Heimatkrankenhäusern einzusetzen. Die Organisatoren der Seminare rechnen mit mindestens 60 Teilnehmern. Aus Deutschland sollen sechs Referenten teilnehmen.

    2.- Experten Seminar Golan Hospital /Syrien, 14. April  2009: (WS 2)

    Themen: Notfallmedizin, Laparaskopische Chirurgie, Update: Stoffwechsel Erkrankungen

    Diese Treffen findet  April 2009 zum vierten Mal statt. Es stellt eine gemeinsame Aktivität der Universitätsklinik Damaskus und der Uniklinik Erlangen dar. Führende Persönlichkeiten verschiedener Fachrichtungen die selbst lange Jahre in Deutschland gearbeitet haben, z.B. Prof. Dr. Feisal Alhafi nehmen daran teil. Die Veranstaltung im Golan stößt auf großes politisches Interesse. So übernimmt das syrische Gesundheitsministerium die Schirmherrschaft für die Veranstaltung. Da am Folgetag das Treffen der AGMAN Länderveranwortlichen stattfindet, besteht die Möglichkeit, dass die AGMAN Länderverantwortlichen als internationale Referenten aktiv an der Veranstaltung teilnehmen.

    3.- Treffen der AGMAN Länderverantwortlichen in Damaskus. 15. April 2009 (Vorhaben VS 3):

    Das Treffen der AGMAN Länderverantwortlichen soll im Rahmen der 23. Jahrestagung der Syrischen Gesellschaft für Gastroenterologie stattfinden. Die Länderverantwortlichen aus Ägypten, Ajman, Bahrain, VAE, Sudan, Oman und Syrien treffen sich mit syrischen Alumni zur Detailplanung der in 2009 und 2010 anstehenden Projekte und Workshops. Ziel der Zusammenkunft ist die länderübergreifende Koordination der AGMAN Projektarbeit sowie der in der HSP basierenden Alumniarbeit. Teilnehmer: 10 Teilnehmer. Für die nächsten zwei Jahre stehen weiter (Programmplanung), Struktur des Netzwerkes, Werbemaßnahmen sowie der Internetauftritt auf der Agenda.

    „Laparaskopische Chirurgie “ ”

    Dieser Workshop wird in Lattakia zusammen mit Experten der Teshrin University und den lokalen Gesundheit Behörden organisiert. Mit der Durchführung von Vorträgen wie Hospitationen und praktischen Demonstrationen wir den Teilnehmer ein interessnantes Angebot gemacht. Durch den Einbezug arabischer Studierender aus Deutschland soll den Veranstaltungen weitere Zukunftsperspektiven eröffnet werden.

    5. Experten Seminar und Workshop in Al Andalus University  /Syrien, August 2009: (VS 5) „Akutes Koronarsyndrom:  was ist zu beachten? ”

    Dieser Workshop zielt auf die Durchführung einer thematisch breit gefächerten Reihe von kardiologischen und kardiochirurgischen Vorträgen. Vorgesehen sind zweitägige Life Operationen mit dem

    Vorstand der Herzchirurgischen Klinik Erlangen, Herrn Prof. Dr. med. M. Weyand. Die Organisatoren der Seminare rechnen mit mindestens 20 Teilnehmern.

    6. Expertenseminar und Workshop im Rammen ARABMED Kongress in Wien Oktober 2009 (WS 6)

    Der 25. ARABMED (Vereinigung arabischer Mediziner in Europa e.V.) Kongress wird im Oktober 2009 in Wien stattfinden. Die wissenschaftliche Leitung obliegt Dr. Mahmoud. Die Organisatoren erwarten mindestens 150 Teilnehme aus dem gesamten arabischen Raum. Weiter werden zahlreiche in Europa tätige arabische Ärzte teilnehmen. AGMAN wird im Rahmen des ARABMED Kongresses zwei Weiterbildungsmaßnahmen durchführen. Die Organisatoren der Seminare rechnen mit mindestens 30 Teilnehmern. Der Kongress bietet mit der Einladung von Alumni welche in ihr Heimatland zurückgekehrt sind eine gute Plattform um in Deutschland Studierenden und Ärzten in Weiterbildung berufliche und wissenschaftliche Kontakte zu arabischen Heimatländern aufzunehmen.

    Logo von ArabmedARABMED Kongress 2008 in Berlin mit mehr als 100 Teilnehmern aus sechs arabischen Laendern

    7. Expertenseminar Erlangen Oktober 2009 (WS 7)

    Seit 2004 regelhaft durchgeführtes DAAD - Expertenseminar im Bereich Gastroenterologie mit hoher Bedeutung für die berufliche Qualifikation und der Fähigkeit in Heimatland hier erworbenen Kompetenzen weiterzugeben. Dauer sechs Tage. Hohe Bedeutung auch für die innerarabische und afrikanische Alumni-Vernetzung. Regelmäßige Teilnahme von afrikanischen Alumni (2005 Tanzania, 2007 Tanzania, 2008 Eritrea und Sudan) was zu einer Süd-Süd Partnerschaft mit Wissenstransfer führte.

    8. Train the trainer Coure Cairo 6th of October University (WS 8)

    Gastrointestinale Blutungen stellen in mehreren arabischen Ländern aber insbesondere in Ägypten die häufigste Todesursache bei den unter 50 jährigen sowie eine erhebliche Belastung des Gesundheitswesens dar. Insbesondere in den ländlich geprägten Gebieten außerhalb Kairos ist die endoskopische Kompetenz in der akuten lebensrettenden Blutstillung noch immer unbefriedigend. Weiterhin besteht ein enormer Weiterbildungsbedarf, was von der Universität Kairo erkannt und sich in der Unterstützung der AGMAN  regelmäßige durchgeführten Workshops spiegelt. Mit einem Workshop an der 6th of October University soll nun erstmals auch ein Workshop an einer mit Kasr-AlAini verbundenen neuen Hochschule stattfinden. Organisation und Durchführung liegen in den Händen von Prof. Neizamy. Prof. Neizamy hat sich als Alumnus der Erlanger Klinik seit Jahren aktiv als Tutor in verschiedenen Kursen bewährt. Als neu gewählter Direktor der Endoskopie-Abteilung am Klinikum der 6th of October Universität stehen im die Möglichkeiten der erfolgreichen Durchführung dieses Kurse zur Verfügung. Die HSL der Universität hat ihre volle Unterstützung zugesagt.

    The Trainer Course Learning Resource Center, Cairo University (WS 9)

    9. Train the Trainer Course Learning Resource Center, Cairo University (WS 9)

    Bewährter Weiterbildungskurs für Alumni aus verschiedenen Teilen Ägyptens und angrenzender Länder. Wichtiger Bestandteil auch der Koopertation zwischen der Universität Erlangen und der Universität Cairo. Wird bereits zum 5. Male durchgeführt. Erreicht im Schnitt 24 Ärzte welche das erworbene Wissen direkt anwenden und weitergeben können.

    10. Workshop Pediatric Endoscopy, Kasr-Al Aini Children Hospital mit Life-Demonstrationen (WS 10) Bewährtes Weiterbildungs-Instrument. Organisation durch die Direktorin der Abteilung für pädiatrische Gastroenterologie Frau Prof. Dr. Abu-Zekry. In 2008 in Zusammenarbeit mit der Kinderklinik Bonn in Person des Ärztlichen Direktors Herrn Prof. Dr. med. Lentze durchgeführt. Dabei lag der Schwerpunkt auf der in Ägypten noch wenig erforschten kindlichen Zoeliakie. Für 2009 mit verwandtem Thema geplant. Hoher Eigenanteil der Partner in Ägypten (Organisation, Räume, Tutoren, Vorbereitung der Life-Übertragung). Teilnehmer 2008 ca. 50 inklusive Alumni.

    Bilder aus dem WS Pediatric Endoscipy 2006

    11. Alumni Treffen Cairo (WS 11)

    Direkt folgend an die beiden Workshops 10 und 11 (Einsparung von Reise- u. Organisationskosten) ist ein größeres Alumnitreffen in den Räumes des DAAD Kairo Herbst 2009 geplant. Wie schon 2005-2008 dient ein solches Treffen der Informationsübermittlung über die zahlreichen AGMAN Aktivitäten in Ägypten, Syrien und anderen arabischen Ländern. Es dient weiter der Vernetzung der ägyptischen Alumni vor Ort und als Marketinginstrument für die deutsche Mediziner-Ausbildung. Übergreifendes Thema ist die binationale Forschungs-Kooperation. Eingeladen werden auch zukünftige DAAD Stipendiums Kandidaten welche sich mit AGMAN und im deutsch-ägyptischen Forschungsfeld vertrauten Hochschulmitarbeitern bekanntmachen können. Da die Räumlichkeiten nahezu umsonst gestellt werden sind die Gesamtkosten eher niedrig. Der Multiplikatoren-Effekt wird als hoch eingeschätzt.

    12. Süd-Süd Weiterbildung; Trainingsworkshop am Bugando-Hill Hospital in Mwanza, Tanzania (WS 12)Während des Erlanger Worsshops 2007 konnte eine tanzanischer Alumnus in der interventionellen Endoskopie weitergebildet werden. Der Kollege ist allein für die endoskopische Versorgung Mwanzas verantwortlich. Zahlreiche in den AGMAN Kursen vermittelte Blutstillungstechniken sind dort nicht oder nur ungenügend etabliert. Mit Prof. Dr. Neizamy, dem Direktor der Endo-skopieabteilung der „6th of October Universtiy“ in Cairo und Consultant der Kairo Universität hat sich ein bestens ausgebildeter Experte und langjähriger Tutor bereit erklärt eine Woche vor Ort Untersuchungen und Interventionen durchzuführen. Um auch das Assistenzpersonal auf Englisch schulen zu könne beantragen wir zusätzlich die Reisekosten für eine erfahrene ägyptische Endo-skopie Schwester. Die Aufenthaltskosten werden vom Bugando Hill Hospital übernommen.

    13. Süd-Süd Weiterbildung Unterstützung des Aufbaus einer Endoskopie-Abteilung am Asmara Hospital, Eritrea (WS 13)

    2008 wurde Dr. Ephraim Fisseha ein eritreischer Arzt über das DAAD Ärzteprogramm gefördert und konnte am DAAD Expertenseminar in Erlangen teilnehmen. Die endoskopische Versorgung in Eritrea ist selbst in der Hauptstadt Asmara nahezu nicht vorhanden. Durch Vernetzung des AGMAN Netzwerkes war es möglich die Firma Fujion®, einen der drei weltweit wichtigsten Endoskopiehersteller für die Einrichtung einer Endoskopie-Einheit in Asmara zu gewinnen. Als wichtiger Berater stand dabei das AGMAN Mitglied und Münchener Alumnus Prof. Dr. Kassem zur Verfügung. Erlangen/AGMAN möchte den Aufbau dieser Endoskopie-Abteilung durch die Reise von Sr. Hiwod unterstützen. Sr. Hiwod stammt aus Eritrea. Sie verfügt exzellente lokal eritreische, arabische, englische und deutsche


    Perspektiven


    Die Programmverantwortlichen und Organisatoren der beantragten Maßnahmen beabsichtigen, durch die Etablierung eines tri-nationalen universitären Partnerschaftsverbundes eine Basis für weiterer und in Zukunft selbstständiger Maßnahmen auf akademischer Ebene zu schaffen. Die Institutionalisierung dieser Partnerschaften ist ein die Arbeit von ARABMED , AGMAN und anderen fachrelevanten internationalen NGOs sinnvoll und notwendig ergänzendes Projekt.

    Es stellt neben der fachlichen Vernetzung einen wichtiger Beitrag zur fachlichen Qualifikation Studierender, zur Fortbildung ehemaliger Studierender und zum internationalen Austausch zwischen dem Wissenschaftsstandort Deutschland und der beiden für die Entwicklung der Region so zentral Einfluss nehmenden Länder Syrien und Ägypten dar. Mit dem zunehmenden Engagement im Süd-Süd-Austausch unter einer reduzierten Beteiligung der dt. Partner nimmt AGMAN eine wichtige Aufgabe in Begleitung und Förderung Alumni-gestützter Süd-Süd-Kooperationen wahr.

    In Einheit mit den humanitären Zwecken der Medizin und in seiner internationalen, kulturübergreifenden Dimension stellt das beantragte breit aufgestellte Vorhaben nicht zuletzt auch einen Beitrag zur Pflege interkultureller Verständigung und damit zur friedenssichernden Konfliktprävention dar.